Was sind Dehnungsstreifen und wie bekommt man sie wieder weg?

Posted On By Sophia

Gerade bei Frauen kommt es infolge einer Schwangerschaft häufig zu Striae cutis atrophica, besser auch als Dehnungsstreifen bekannt. Striae cutis atrophica ist der medizinische Fachausdruck und beschreibt diese Problematik. Bei Dehnungsstreifen handelt es sich um sichtbare Streifen auf der Haut. Doch wie entstehen diese und sind sie gefährlich?

Die Entstehung von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen immer dann, wenn das Bindegewebe unter der Haut stark belastet wird. Eine solche Belastung kann zum Beispiel eine Schwangerschaft sein. Durch das Anwachsen vom Bauch durch das Baby, kommt es zu einer Ausdehnung, die auch nicht vorm Bindegewebe halt macht.. Durch die Ausdehnung kommt es zu Risse in der Unterhaut. Und genau diese Risse werden dann durch Streifen sichtbar. Wobei Dehnungsstreifen nicht nur in der Schwangerschaft auftreten können, sondern auch durch Übergewicht. Eine weitere Ursache für Dehnungsstreifen kann aber auch ein schwaches Bindegewebe sein. Und letztlich können Dehnungsstreifen auch durch den Sport entstehen. Das ist gerade dann der Fall, wenn man beim Sport übertreibt und sein Bindegewebe zu starken Belastungen aussetzt. Letztlich sind Dehnungsstreifen auch nicht nur ein Problem unter dem Frauen leiden können, sondern auch Männer. Dehnungsstreifen können an einer Vielzahl an Stellen am Körper auftreten. So zum Beispiele am Bauch, an den Oberarmen, am Gesäß oder an der Hüfte. Wie stark die Dehnungsstreifen ausgeprägt sind, also zum Beispiel hinsichtlich der Anzahl und der Sichtbarkeit, ist immer davon abhängig wie stark das Bindegewebe belastet wurde.

Das Erscheinen von Dehnungsstreifen und die Behandlung

Kommt es zu Dehnungsstreifen, so sind diese zu Beginn meist rötlich. Durch diesen Umstand sind sie auch sehr gut sichtbar. Erst mit der Zeit verblassen die Dehnungsstreifen zunehmend und verlieren hierbei auch ihren rötlichen Farbton. Vielmehr erscheinen sie dann weiß. Leider bilden sich Dehnungsstreifen nicht mehr ganz zurück. Das gilt auch bei Dehnungsstreifen durch eine Schwangerschaft. In der Regel sind Dehnungsstreifen medizinisch kein Problem, was behandelt werden muss. Sie sehen aber halt nicht schön aus, gerade für Frauen kann dieses je nach Ausprägung der Dehnungsstreifen aber sehr belastend sein. Wobei man aber auch aufpassen, im Zusammenhang mit Dehnungsstreifen kann es auch zu Entzündungen und damit verbundenen Folgen kommen. Gerade wenn die Haut um Dehnungsstreifen stark gerötet ist oder sich die Hautfläche sehr warm anfühlt, sollte man einen Arzt zur weiteren Abklärung aufsuchen. Das können nämlich Anzeichen für eine Entzündung sein. Unabhängig davon, werden sich jetzt einige Leser nach Behandlungsmethoden fragen. Grundsätzlich kann man Dehnungsstreifen operativ entfernen lassen. Da dazu aber die betroffenen Hautflächen entfernt werden müssen, ist diese Variante nicht zu bevorzugen. Denn statt Dehnungsstreifen hat man dann eine Operationsnarbe. Stattdessen bietet sich eher ein Peeling oder ein Laserverfahren an. Beide Behandlungsmethoden haben das Ziel, die Sichtbarkeit der Dehnungsstreifen abzuflachen. Beim Peeling setzt man zudem durch die Eingabe von bestimmen Wirkstoffen, die Wiederherstellung der Unterhaut. Aber auch bei diesen Verfahren kommt es zu keiner vollständigen Entfernung. Gerade da die Behandlung von Dehnungsstreifen sehr schwierig ist, sollte man sehr pfleglich mit seiner Haut umgehen. Gerade bei Schwangerschaft oder anderen starken Belastungen für den Körper, sollte mans eine Haut pflegen. Eine Möglichkeit ist hierbei das Einreiben der Haut mit Öl, dadurch wird diese dehnbarer.

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